Могила HTHS - Страница 7

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@Korund если смотреть по рынку масел Европы начала 1980-х - 10W-40 там считалось зимней водой (страшной - с кучей загуста, засаживающего кольца).

15W-50 и 20W-50 - нормой!

Могли и 4 cP легко вводить (в CCMC G3, скажем) :) один фиг никто не покупал менее вязких.
 

Korund

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если смотреть по рынку масел Европы начала 1980-х - 10W-40 там считалось зимней водой (страшной - с кучей загуста, засаживающего кольца).
15W-50 и 20W-50 - нормой!
Могли и 4 cP легко вводить (в CCMC G3, скажем) :) один фиг никто не покупал менее вязких.
Страные эти есовцы, я не знаю какие масла были в 80-е там., но 90-00 кмк золотой век п/с 10W40, до сих пор динозавры той эпохи производятся. Может (наверняка) формулярный состав меняется но не думаю что кардинально.
Что у Админа есть в музее из 80-х? Мне даже странно что он уперся, акцентировался на зарю истории а относительно недавние не чтит, обходит вниманием. Что бы понятнее нужно на примерах пояснять, вот напр. сильно ли отличается сегодняшнее Мобил Ультра, X2000 от Esso 10W40 из 90-00 х годов?
 

Аргентум

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но 90-00 кмк золотой век п/с 10W40

С ограничениями летом (если 10W-40 или CCMC G5), например -

Могила HTHS


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blingo

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Tja, es tut mir leid, ich – @blingo so persönlich – bleibe da unterm Strich nicht ganz einverstanden. Doch first things first: Bei ungefähr #t=6m45s wird es richtig verheißungsvoll. Ich freue mich enorm auf Euer 20-Minuten-Video über Euch verbotene Techniken!

Und zum Glück muß ich auch nicht aus dem Publikum mit dem Finger auf die graue Eminenz zeigen, weil Ihr ja unter einer Decke steckt. Laßt mich also nur einen Einwand als generell anführen (und hinter dem Vorhang noch geschwind anreißen): So sehr Ihr Euch müht, Unterschiede der Ölmärkte und meinetwegen Forschungsleistungen, Ideologien etc. pp. herauszuarbeiten, so entschieden blendet Ihr immerzu Unterschiede der Fahrzeug- bzw. Motorenmärkte samt Verwendungen, also Einsatzbedingungen aus.

Rund um #t=Halbzeit, also auf die im Video zitierte Jahreszahl 1974 gemünzt, ganz plakativ eingestiegen: Aus Moskauer Sicht hatten der wundervolle Alu-OHC 7.7 litre im ZiL-115 vom ersten bis zum letzten Tage ungefähr 315 PS netto und zuvor schon der 7.0 OHV im 117er ungefähr 300 PS. Demgegenüber war in den USA der Siebzigerjahre den Motoren einigermaßen schlagartig ihre halbe Höchstleistung abhanden gekommen – bei Änderungen mehr oder weniger nur der Zylinderköpfe und der Peripherie, nicht so sehr der Architektur. In Europa (und Japan) hätte man sich solche technische Blöße in kaum einem größeren Hause jemals so blamabel durchgehen lassen. (Andere Schande freilich schon, wie beispielsweise die mir verhaßte tausendjährige Gemischanfettung in aller Welt.)
Hinzu kommen teils recht unterschiedliche Verwendungen: Von keinem US-car (bei aller Liebe zu Hot Rod & mountain motor, Napier Railton & aero-engined hill-climb) hätte jemand Autobahntauglichkeit erwartet. Mit mehr oder weniger Nachsicht hätte man auf den kleinen Unterschied in Ölvolumen/Ölkühlung verwiesen oder generell eine Drehzahlfestigkeit von US-Motoren als nicht gegeben angekreidet. Selbst bei der Corvette, vielleicht selbst zu Zeiten deren Tiefpunktes, als sie kaum mehr 200 PS aus dem 5.7 litre small block holte, und womöglich sogar beim Opel Diplomat mit seinem 327er.
Und das bezieht sich noch auf Solobetrieb! Denn während in den USA ein größerer Trailer mit Boot am ehesten von einem Pickup mit Big Block gezogen wurde, nahm man dafür in Europa einen (non-Prado) Landcruiser aus Japan, dessen mittelgroße Maschinen allesamt auch weltweit in Kleinlaster und mittlerem Omnibus bewährt waren und erfahrungsgemäß nicht frühzeitig im Fahrzeugleben hochdrehend verglühten wie etwa dünne Mercedes-Reihensechser im G, welche schon in der S-Klasse nur "auf der letzten Rille" eigentlich zu bewegen waren.

Von solch unterschiedlichen Ausgangslagen her kommend, schlug man in doch vielfältigerem Motorenmarkt hier, insbesondere dann in D, bei erster Gelegenheit einen Weg ersten Befreiungsschlages ein: Man setzte voll auf TDI, was selbstverständlich für manche Öldaten zu bedenken war.
Toyota blieb mit dem formidablen Landcruiser HJ-61 im Übergangsbereich zu den Nutzfahrzeugen ganz vorne mit dabei, ohne seine Haltung gewissermaßen sowjetisch-japanischer Visco-Stoa groß überdenken zu müssen, hatte ansonsten aber nicht viel mit TDI im Sinn. Und schon gar nicht mit Hochaufladung! (Unterschiedliche Märkte, unterschiedliches Augenmerk im Portfolio,..)

Für deutsche (französische, italienische) Aggressionen bis in erste 500 PS TDI-SUV mit Anhängekupplung, Hyperbar-Compound für Leclerc, 908 FAP für Le Mans,.. durfte man grundsätzlich wirklich geringfügig anderes erwägen, als "Die Großen Dreie" in den vereinigten Staaten es verfolgten. (Es hätte für die gesamte Spanne von diesen bis zu Renault Ellypse & Twingo Smile – mit verbotenen Techniken – entsprechend anders kommen können, aber verboten ist nunmal verboten :)
Mittlerweile nun konvergierte alles merklich über "downsizing"/downspeeding/ Hybridisierung etc. – und sogar zuvor schon, als insbesondere D immer mehr großvolumige V8 vorantrieb und mit Briten und Amerikanern zum Fünfuhrtee auf der Leopoldstraße bei Roots- und Lysholm-Aufladung man sich traf (womit Hochdrehzahlkonzepte praktisch erledigt waren).

Über dieser motorischen Konvergenz und fortgeschrittener Forschung und bestimmt auch heute ähnlicherem Anspruch an Autobahntauglichkeit etc. stehen zwar denkbar grobe HTHS-Stufen und fallweise unsachgemäße Fixierungen längst zur Disposition, das allerdings weiterhin in konkreten Märkten oder in einem Markt, der mehr denn je auch Tendenzen zu Vereinheitlichungen (Konzentrationsprozessen) kennt. Ob auf einzelne Hersteller mit ihren Motorenpaletten bezogen (etwa Mazda vllt. ein Beispiel), oder aufs große Ganze gleich mit IFC Geo-links, zwo, drei, vier ;-)
 

Аргентум

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Tja, es tut mir leid, ich – @blingo so persönlich – bleibe da unterm Strich nicht ganz einverstanden. Doch first things first: Bei ungefähr #t=6m45s wird es richtig verheißungsvoll. Ich freue mich enorm auf Euer 20-Minuten-Video über Euch verbotene Techniken!

Und zum Glück muß ich auch nicht aus dem Publikum mit dem Finger auf die graue Eminenz zeigen, weil Ihr ja unter einer Decke steckt. Laßt mich also nur einen Einwand als generell anführen (und hinter dem Vorhang noch geschwind anreißen): So sehr Ihr Euch müht, Unterschiede der Ölmärkte und meinetwegen Forschungsleistungen, Ideologien etc. pp. herauszuarbeiten, so entschieden blendet Ihr immerzu Unterschiede der Fahrzeug- bzw. Motorenmärkte samt Verwendungen, also Einsatzbedingungen aus.

Rund um #t=Halbzeit, also auf die im Video zitierte Jahreszahl 1974 gemünzt, ganz plakativ eingestiegen: Aus Moskauer Sicht hatten der wundervolle Alu-OHC 7.7 litre im ZiL-115 vom ersten bis zum letzten Tage ungefähr 315 PS netto und zuvor schon der 7.0 OHV im 117er ungefähr 300 PS. Demgegenüber war in den USA der Siebzigerjahre den Motoren einigermaßen schlagartig ihre halbe Höchstleistung abhanden gekommen – bei Änderungen mehr oder weniger nur der Zylinderköpfe und der Peripherie, nicht so sehr der Architektur. In Europa (und Japan) hätte man sich solche technische Blöße in kaum einem größeren Hause jemals so blamabel durchgehen lassen. (Andere Schande freilich schon, wie beispielsweise die mir verhaßte tausendjährige Gemischanfettung in aller Welt.)
Hinzu kommen teils recht unterschiedliche Verwendungen: Von keinem US-car (bei aller Liebe zu Hot Rod & mountain motor, Napier Railton & aero-engined hill-climb) hätte jemand Autobahntauglichkeit erwartet. Mit mehr oder weniger Nachsicht hätte man auf den kleinen Unterschied in Ölvolumen/Ölkühlung verwiesen oder generell eine Drehzahlfestigkeit von US-Motoren als nicht gegeben angekreidet. Selbst bei der Corvette, vielleicht selbst zu Zeiten deren Tiefpunktes, als sie kaum mehr 200 PS aus dem 5.7 litre small block holte, und womöglich sogar beim Opel Diplomat mit seinem 327er.
Und das bezieht sich noch auf Solobetrieb! Denn während in den USA ein größerer Trailer mit Boot am ehesten von einem Pickup mit Big Block gezogen wurde, nahm man dafür in Europa einen (non-Prado) Landcruiser aus Japan, dessen mittelgroße Maschinen allesamt auch weltweit in Kleinlaster und mittlerem Omnibus bewährt waren und erfahrungsgemäß nicht frühzeitig im Fahrzeugleben hochdrehend verglühten wie etwa dünne Mercedes-Reihensechser im G, welche schon in der S-Klasse nur "auf der letzten Rille" eigentlich zu bewegen waren.

Von solch unterschiedlichen Ausgangslagen her kommend, schlug man in doch vielfältigerem Motorenmarkt hier, insbesondere dann in D, bei erster Gelegenheit einen Weg ersten Befreiungsschlages ein: Man setzte voll auf TDI, was selbstverständlich für manche Öldaten zu bedenken war.
Toyota blieb mit dem formidablen Landcruiser HJ-61 im Übergangsbereich zu den Nutzfahrzeugen ganz vorne mit dabei, ohne seine Haltung gewissermaßen sowjetisch-japanischer Visco-Stoa groß überdenken zu müssen, hatte ansonsten aber nicht viel mit TDI im Sinn. Und schon gar nicht mit Hochaufladung! (Unterschiedliche Märkte, unterschiedliches Augenmerk im Portfolio,..)

Für deutsche (französische, italienische) Aggressionen bis in erste 500 PS TDI-SUV mit Anhängekupplung, Hyperbar-Compound für Leclerc, 908 FAP für Le Mans,.. durfte man grundsätzlich wirklich geringfügig anderes erwägen, als "Die Großen Dreie" in den vereinigten Staaten es verfolgten. (Es hätte für die gesamte Spanne von diesen bis zu Renault Ellypse & Twingo Smile – mit verbotenen Techniken – entsprechend anders kommen können, aber verboten ist nunmal verboten :)
Mittlerweile nun konvergierte alles merklich über "downsizing"/downspeeding/ Hybridisierung etc. – und sogar zuvor schon, als insbesondere D immer mehr großvolumige V8 vorantrieb und mit Briten und Amerikanern zum Fünfuhrtee auf der Leopoldstraße bei Roots- und Lysholm-Aufladung man sich traf (womit Hochdrehzahlkonzepte praktisch erledigt waren).

Über dieser motorischen Konvergenz und fortgeschrittener Forschung und bestimmt auch heute ähnlicherem Anspruch an Autobahntauglichkeit etc. stehen zwar denkbar grobe HTHS-Stufen und fallweise unsachgemäße Fixierungen längst zur Disposition, das allerdings weiterhin in konkreten Märkten oder in einem Markt, der mehr denn je auch Tendenzen zu Vereinheitlichungen (Konzentrationsprozessen) kennt. Ob auf einzelne Hersteller mit ihren Motorenpaletten bezogen (etwa Mazda vllt. ein Beispiel), oder aufs große Ganze gleich mit IFC Geo-links, zwo, drei, vier ;-)

Alter, dieses Video geht um etwas völlig Anderes.
Es geht um etwas, das es so vorher nie gab, dass das HTHS schlicht Zeitverschwendung ist bei Scherviskositätstests, wo am Ende nichts übrig bleibt außer Ökologie. Der Test selbst, das Gerät, die Angst, wo das herkommt, wie die aus dem Vereinigten Königreich in Kombination mit einem ICE-Getriebe (Mini), und der ganze Unsinn davon, dass das Polymer erst «getötet» wurde, und dann angeblich «aufgegeben» habe (hat es nicht wirklich). Das war’s.
Und der Rest ist nur eure Fantasie. Aber hey, ist okay. Gut sogar, dass meine Themen euch zum Fantasieren bringen.
 

blingo

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Ich streiche jetzt viel kruden Essay, der ohnehin niemanden interessiert, zugunsten meiner Zeile aus den letzten Wochen, die Artur allen wie nachstehend hoffentlich gut übersetzt hatte, denn ich denke immer noch, es sei HTHS просто как среднюю вязкость при средних температурах и сдвигах vernünftig begriffen und damit freilich auch niemandem komplett auszutreiben.
Wie über die Kritik an Phantasmen hinaus mit einem Wurf einer Silbermünze (über letztlich nur der Frage, ob die "kinematische Viskosität" KV100 oder HTHS150 ein leichter zu akzeptierendes mäßiges Datum darstellt) ein Begehren zementiert wird, zu töten, tilgen und begraben, setzt meiner Meinung nach mit dem Eigenen zu sehr ins Unrecht. KV100 o.ä. stammt aus der hohen Zeit der Monogrades oder noch früherer Antike, HTHS150 wurde etwas später als eine Ablösung versucht, ohne daß es großen Mehrwert brachte. Mehrwert brachte HTHS150 deshalb nicht, weil die Gesamtheit aller denkbaren Öle in solchen Einzelpunkten ihre Kurven fast beliebig verschränken kann. Dieses Problem des Käufers am Tresen sowie des OEM bei Drucklegung einer Betriebsanleitung entstand allerdings nicht erst durch HTHS150.
Im Zweifel also: Einfach allen mehr oder Besseres an die Hand geben, nicht weniger und im Zweifel dann noch das geringfügig weniger Informative. Meine Meinung. Zum Universum und dem ganzen Rest.
 

Аргентум

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@nonconfo

ты просил про 1.4 cP

Могила HTHS Могила HTHS
Могила HTHS

из ОГ-видео (что не смогли найти минимум пленки в HTHS-ах) -

Главной целью было наблюдение серьёзных или катастрофических повреждений подшипников, связанных с использованием масла с вязкостью HTHSR 1.4 сП. Соответственно, дополнительные эксперименты (повторные прогоны) не проводились, поскольку они были бы необходимы для обеспечения статистической значимости зависимости между зазором и степенью повреждений.

Основной упор был сделан на оценку сравнительно низковязких масел HTHSR, содержащих полимеры.

Поиск метода испытаний, который бы позволил продемонстрировать катастрофические разрушения подшипников, вызванные реологическими эффектами, в одном смысле оказался безуспешным. Однако в другом смысле наблюдения перегрева фактически отражали реологические катастрофические разрушения — хотя и в форме, изначально не предполагавшейся.

Все разумные оценки указывают на исключительно малую минимальную толщину масляной плёнки для масла SAE 5W при стационарной работе при температуре 300°F. Иначе это можно выразить так: в орбите шейки вала следовало бы ожидать очень высоких эксцентриситетов, которые поддерживались постоянно (при установившемся режиме работы двигателя).

Существует ли тогда какой-либо иной режим работы двигателя или комбинация режимов, при которых подшипники будут повреждаться из-за недостаточной вязкости масла? Как отмечалось в начале, обычно исключают те режимы, которые настолько тяжёлые, что весь двигатель в конечном итоге обречён на разрушение (например, циклы испытаний на долговечность, применяемые производителями).

Наиболее существенное замечание, по мнению авторов, состоит в том, что моторные масла в реальной эксплуатации могут и действительно загрязняются абразивными частицами, достаточно мелкими, чтобы проходить через масляный фильтр двигателя (<40 микрон), но при этом достаточно крупными (>2 микрон), чтобы вызывать умеренный, но устойчивый абразивный износ подшипников и шеек.

Скорость износа, разумеется, будет увеличиваться при наличии «аномально» тонких минимальных масляных плёнок в подшипниках. Остаётся определить, какая минимальная толщина плёнки является «аномальной» или небезопасной в данном контексте.
 
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